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Aktuelle Ausgabe 1 / 2017


Heidnische Bräuche?

Tiermasken, Teufelsfratzen und Frau Percht



Seltsame Gestalten mit Holzmasken, Hörnern und Tierfellen treiben in der Mittwinterzeit ihr Unwesen.
Eigentümlich archaisch wirkende Bräuche wie die Perchten- und Nikolausläufe, die Berchtesgadener Buttnmandl mit ihren Strohgewändern oder das wilde Klausentreiben im Allgäu haben sich in den Alpen erhalten.

Auch in anderen Regionen Bayerns kennt man die Percht, Berta, schiache Luz oder die Specht - eine ambivalente Sagengestalt, die grausame Strafen androht.
Bei dem aktuellen bayernweiten Revival von Perchten-Gruppen fragt man sich:
Wie weit reichen diese Bräuche in die Vergangenheit zurück?
Gibt es tatsächlich vorchristlich-heidnische Ursprünge?

Außerdem: Die hallstattzeitlichen Grabhügel von St. Helena auf der Fränkischen Alb, wobei die teilweise gute Erhaltung der Gräber unerwartet für die Archäologen war und Neues vom jungneolithischen Erdwerk von Altheim. Hier verdichten sich die Erkenntnisse, dass die ganze Anlage bei ihrer Erbauung im 4. Jahrtausend v. Chr. nach astronomischen Beobachtungen ausgerichtet wurde.




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