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Aktuelle Ausgabe 4 / 2016


Alpen-Archäologie


Seit wann überqueren Menschen die gewaltige Barriere der Alpen?

Die Archäologie in den Alpenländern hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte erzielt und ganz neue Erkenntnisse erbracht. Nun wissen wir, dass bereits bald nach dem Ende der letzten Eiszeit die Wildbeuter der Mittelsteinzeit um 9000 v. Chr. auf zahlreichen Wegen durchs Hochgebirge zogen. Funde belegen Kontakte zwischen Jägern aus Bayern und den Regionen südlich der Alpen.

Immer noch heftig umstritten ist, warum Ötzi im 4. Jahrtausend v. Chr. auf hohe Gebirgspässe stieg:
Wertvolles Kupfer könnte das Motiv für seinen Marsch wie für den Mord an ihm gewesen sein.

Rätselhaft sind auch tönerne Brotlaibidole aus der Bronzezeit, die sich nördlich wie südlich der Alpen finden.

Und schließlich zeigt der großartige Fundplatz Döttenbichl, wie am Ende der Eisenzeit die im Ammergebirge siedelnden Räter von der gewaltigen Legionsmacht der Römer bei Oberammergau besiegt wurden.








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