bayerische Archäologie
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aktuelles Cover Aktuelle Ausgabe 3 / 2026   (hier zu bestellen)


Karl der Große

und die Karolinger in Bayern



Nach dem Sieg des Frankenkönigs Karls des Großen über den Bayernherzog Tassilo III. im Jahr 787 wurde Bayern Teil des Karolingerreichs.

Nun gab es keinen Herzog mehr, sondern einen dem König verpflichteten Präfekten.
Manche Dinge änderten sich wie die Neuorganisation der Kirchenprovinz mit dem Salzburger Erzbischof als Metropoliten, anderes wie die Rechtsordnung der Lex Baioariorum blieb fast unverändert.
Durch die Schriftquellen erfahren wir etwas über das soziale Leben der Menschen, etwa die Sklavenarbeit auf Gutshöfen.
Archäologische Forschungen erweitern unser Wissen über die Karolingerzeit in Bayern:
wie die Königspfalzen aufgebaut waren; wie karolingische Kirchen aussahen; welche Rolle der Montanraum der mittleren Oberpfalz für die Versorgung mit Eisen hatte; oder wie das große Verkehrsprojekt Karls, der sogenannte Karlsgraben, konzipiert war.

Karl der Große und seine Nachfolger prägten mehr als ein Jahrhundert bayerischer Geschichte.






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