Bayerische Archäologie

Das archäologische Magazin

aus Bayern

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Bayerische Archäologie erscheint vierteljährlich.

Aktuelles Heft: 1 / 2010

Mitte Mai 2010 folgt 2 / 2010

(Schwerpunkt: Höhlenarchäologie in Bayern)

Bisher erschienen:

Heft / Schwerpunkt
Weitere Themen (wird derzeit vervollständigt)

1 / 2010

Bayern um 500

Der Aufgang der Bajuwaren

Genese eines Multi-Kulti-Volkes

Der Fund von Unterhaching

Regensburg oder Augsburg? Die Hauptstadtfrage

Interviews: Was war los in Bayern um 500?

Oberpfälzer Wurzeln

Franken um 500

Geisenfeld-Ilmendorf:

Neues Bernsteincollier der Bronzezeit

Munningen:

Im Ries schöpften die Römer aus guten Brunnen

Jäger und Urbauern:

Wo sie sich trafen - und einander ausschmierten ...

Archäologische Staatssammlung:

Professor Gebhard neuer Sammlungsdirektor

Luftbildarchäologie:

Laserscan der Firma arctron 3D

Altdorf:

Seltsames Gefäß der Altheimer - Kommt es aus Ungarn?

u. v. m.

4 / 2009

Neue Wege in der Archäologie:

Brücken

Wie versunkene Übergänge manchmal wieder auftauchen

Brücken der Vorgeschichte

Römerbrücke von Stepperg

Die Steinerne Brücke

Roseninsel: Brücke oder Steg?

Die vergessene Altmühlbrücke

Jubiläum: 25 Jahre unter Wasser

 

3 / 2009

Die Zeichen am Boden:

Luftbildarchäologie

Klaus Leidorf - Der fliegende Archäologe

Hager & Hoedt: Abheben in Eichstätt

Das Drachenauge: Kamera(den) mit Hebedrachen

   

2 / 2009

Wer war diese Familie?

Das Rätsel von Unterhaching

Unterhaching in der 1. Liga

Eine Dult voller Sprachen

Baiern, Ravenna, Rom

Wie die Baiern Christen wurden

Waren die ersten Baiern Ketzer?

   

1 / 2009

Experimentalarchäologie

Römer auf dem Vormarsch

Ein Marsch durch Zeit und Raum

Volle Fahrt voraus mit der spätantiken Regina

Marcus Junkelmann: Der Altmeister des römischen Experiments

   

3+4 / 2008 (Doppelausgabe)

Die Arbeit der Restauratoren

Mit Messer & Löffel

Der Blick unter die Rostnarbe

   

2 / 2008

Rätsel der Jungsteinzeit

Die Reise ins Jenseits

Wie Forscher die Tore zur Unterwelt öffnen

Die Jungsteinzeit in Bayern

Was passierte mit den Toten?

Herxheim: Die Totengruben der zerstückelten Leichen

Mysterium: Die Münchshöfener Kultur

u. v. m

   

1 / 2008

Fische, Dinos, Archaeopteryx

Die Urzeit in Bayern

Leben vom Jurameer bis in die Eiszeit

Elefanten an den Alpen

Plateosaurus - Der fränkische Dinosaurier

Wattendorf: Quastenflosser und Co.

Solnhofen: Wo die (Ge)Schichten der Urzeit liegen

u. v. m.

   

4 / 2007

Bavaria Slavica

Slawen in Bayern

Flucht vor den Awaren

Dietstätt - das Slawendorf mit dem Sensationsbrunnen

Wo lag die Wogastisburg?

Bericht vom Forschertreffen in Regensburg

Rauer Kulm: Slawenfestung auf dem Vulkanschlot

Seltsame Tonartefakte, vorgestellt von Ernst Thomann

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Ausgrabungen am jüdischen Gemeindezentrum München fördern Paternoster- und Würflergewerbe zutage

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Die Weltenburg: Spuren einer Bischofspfalz

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Freundschaftsvertrag im Oppidum Manching

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Interview mit Bezirkstagspräsidenten Franz Jungwirth

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Burg Dollnstein: Der Silberschatz am Altmühlufer

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Magnetometrie: Warum Bayern hier weltweit führend ist

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Bajuwarische Oberschicht in Enkering

u. v. m.

3 / 2007

STOPP! ILLEGAL! SCHatzrEGAL

Raubgräber auf Schatzsuche

Das Schatzregal

Interview mit Landeskonservator C. S. Sommer

Museen: Hehler oder Retter?

Des Ritters Zacharias letzte Schlacht

   

2 / 2007

Das Imperium sticht zurück

Römer in Bayern

 

Römer in Bayern

Das Imperium sticht zurück

Es ist ja nicht so, dass die Römer unvermutet auftauchten, als sie im Jahre 15. v. Chr. mit massiver Militärmacht zum kurzen Schlag in >>Bayern<< ausholten. Ein Imperium stach zurück, nachdem bald vier Jahrhunderte lang ein anderes Imperium von hier aus nach Süden drückte: die keltische Union.

Der Limes-Mann

Er ist so schlaksig und schnurgerade wie der Limes: Jürgen Obmann, der neue Limes-Koordinator des Landes Bayern. Seit Mitte Mai bekleidet der promovierte provinzialrömische Archäologe dieses neu geschaffene Amt, um die Aktivitäten am und um den Limes herum seit der Erhebung zum UNESCO-Welterbe zu koordinieren.

Wacht am Main

Obernburg am Main ist nun nicht gerade die berühmteste unter den deutschen Städten - in einer Hinsicht aber doch die bedeutendste: Nirgendwo sonst im römischen Weltreich hat man eine so gut und vollständig erhaltene Polizeistation! Die wird gerade ausgegraben

Lucius Fabius Anthius

Lucius Fabius Anthius: Er war der Medicus der 4. Vindeliker-Kohorte, stationiert im 2. Jahrhundert im Kastell Großkrotzenburg, wo der Taunus-Wetterau-Limes auf den Main trifft (heute Main-Kinzig-Kreis in Hessen). Der moderne Medicus heißt Oliver Teske aus Oberursel, und man sieht ihn als stattlichen Doktor auf so manchem Historienfest.

Das Baden ist des Römers Lust

Die große Badewanne Mittelmeer war weit, der Norden saukalt - wie gut, dass die Römer schon die Unterbodenheizung (Hypokausten) kannten und sich schön warm einheizen konnten in ihren öffentliche Bädern!

Die Fernstraßen der Welt

Sie ist die berühmteste Welt-Straßenkarte: die Tabula Peutingeriana. Rund 200 000 römische Straßenkilometer!

Römisches Seebruck

Bedaium, Bedakon ... oder wie immer das römische Seebruck auch geheißen haben mag. Jedenfalls hatte es ein kleines Kastell, eine Holzbrücke, Häuser und einen regen Durchgangsverkehr. Dazu einen herrlichen Blick über den Chiemsee auf die Alpen.

Wer stürzte die Götter in den Brunnen?

Sie hinterließen ein gigantisches Zerstörungswerk, die Alamannen, als sie um die Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. immer wieder über den Limes hereinbrachen und römische Militärlager, Städte, Dörfer und Gutshöfe in Flammen aufgehen ließen. Gleichzeitig mit den Alamannenstürmen passierte etwas Eigenartiges, das den Archäologen noch heute Rätsel aufgibt: An vielen Orten stürzte man römische Götterbilder und andere Teile der Heiligtümer in tiefe Brunnenschächte.

Der letzte Römer - in Möckenlohe

Die Geschichte ist archäo-politisch natürlich nicht ganz korrekt, aber Michael Donabauer erzählt sie immer wieder gerne: Als Ende der 1980er Jahre die Grundmauern der villa rustica aus seinem Acker gegraben wurden, hätten die damit beschäftigten Wissenschaftler die Funde einpacken und mitnehmen wollen. >>Dann hob i mi higstandn, do auf de Mauer<<, hebt Michael Donabauer an, >>und hob dene gsagt, dass i ein Kutscher bin. Und ob sie wissen, wos des hoaßt ... Dass i nämlich eine Goaßl hob und dass i de glei hoi, und nachert is’s glei gar mit dera Ausgraberei ...<< Noch heute entfährt dem Donabauer am Ende dieser Anekdote ein verständnisloses Lachen.

Außerdem zu den bayerischen Römern:

Neue Römerforschung: Interview mt Professor Bender +++ Römische Riesenhalle in Kumpfmühl +++ Künzing: Brot & Spiele in Niederbayern +++ Der Römerschatz von Erding +++ Römisches Oberbayern: Interview mit Martin Pietsch, BLfD +++

Bestens erhaltener Slawenbrunnen

Sensationell gutes Stück in Schwandorf aus dem 8. Jahrhundert

Leserbriefe, Veranstaltungen Tipps

Archäologische Jahrestagung 2007 in Fürth

Der Vorsitzende Helmut Bender tritt ab, Bernd Päffgen folgt ihm nach / Berichte von den Vorträgen/ Interview mit Bernd Päffgen / Podiumsdiskussion: Forschen contra schützen / u v. m.

Archäologiepreis 2006 ...

... für Dieter Schmudlach aus Kasendorf

Das Bienenhaus des Pfalzgrafen

Rätsel um eigenartigen Steinrundbau in der nördlichen Oberpfalz gelöst

Burgunder und Hunnen - der Weg der Nibelungen durch Bayern

Das Nibelungenlied archäologisch hinterfragt - und eine neue Theorie: Der Zug setzte bei Donauwörth über die Donau! Viel weiter westlich als bisher angenommen.

Aktuelle Grabungen:

Lechfeld: Im Volkswagen durch die Bronzezeit / Regensburg: Keine Römer bei den Englischen Fräulein / Altmühltal: villa rustica / Hinterer Berg bei Thalmässing: Wallanlagen / Ermhof: Eine der ältesten Kirchen Deutschlands / Amberg: Altes Neutor gefunden / FFB: Sonderbare Sunderburg / Arnhofen: Feuersteinbingo mit rätselhaftem Oval ... / Straubing: Antike Weintaverne / Augsburg: Magischer Silberring

Archäologiepark Altmühltal

Das Altmühltal wird zur Großbaustelle

Oppidaforschung

Bericht von einer Tagung in Beroun / Tschechien

Schule & Archäologie

In Planung: Schulfach Archäologie

Interview mit Jürgen Fleckenstein, neuer 2. Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie und Geschichtslehrer, über konkrete Planungen einer Lehrplankommission zu einem Schulfach Archäologie in der neuen gymnasialen Oberstufe.

Steinzeit in Karlstein

Ein Projekt, das Sprücheklopfer zu Steineklopfern macht ...

Bajuwaren auf dem Schulhof

Die Schüler von Burgweinting bekommen ein Bajuwarenhaus

Geschichte live

Miesbacher Gymnasiasten besuchen das Feuersteinbergwerk von Arnhofen

Berufung: Römer!

Wie Kinder aus Altdorf im kelten römer museum manching zu wahren Helden des Römischen Imperiums wurden ...

Ausstellungen & Termine

Berichte vom Archäologentag in Deggendorf

Bronzezeit in Georgensgmünd

Keltenforschung: Der lange Arm des Fürsten vom Ipf

Die A9 der Hallstattzeit

Was die Alten aßen

Tierknochenbestimmung: Ein Knochenjob

Museum Grünwald

Stadtmuseum FFB

Niederbayerischer Schatzfund aus Ägypten (eine Geschichte aus der Schülerarchäologie)

 

Das unterirdische Labyrinth der Schrazellöcher

Ein vergessener Kult des Mittelalters?

Eine unterirdische Welt tut sich auf unter so manchem Bauerngehöft in der Oberpfalz ebenso wie in Ober- oder Niederbayern. Bei Umbauarbeiten im Keller, oder wenn der Traktor auf dem Feld plötzlich einbricht, steht auf einmal ein Spalt offen zu Gängen und Kammern unter der Erde, von deren Existenz meist niemand mehr wusste. Wer sich hineintraut in die engen, stockdunklen und oft feuchten Erdställe, darf keine Platzangst haben. Nach dem Eingang - meist ein senkrechter Schacht - kann man sich lediglich in gebückter Haltung, zuweilen auf dem Boden kriechend vorwärts bewegen :::

Kreisgrabenanlage von Unternberg

Vor 30 Jahren wurde sie entdeckt

Tierknochenbestimmung

... und was die Boandl verraten

Das Oppidum Manching

... und das Staunen der europäischen Forscher

Als sich die Damen und Herren der Runde vorstellten, fehlten nur die Säckchen mit den Mistelzweigen hinter den Stühlen, ansonsten hatte der erlesene Kreis den Anklang eines Druidentreffens: >>Vincent Guichard, Centre Archéologique Européen, Bibracte.<< >>Mein Name ist Zoltan Czajlik von der Uni Budapest.<< >>Olivier Büchsenschütz, Paris<<. >>Sabine Rieckhoff, Uni Leipzig<<. Rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Sheffield und Paris über Bibracte und Alesia bis Leipzig und Budapest ... Die Elite der europäischen Keltenforschung hatte sich da im Sitzungsraum des kelten römer museums manching versammelt, wo ein paar Schritte entfernt einst ein gewaltiges Zentrum der keltischen Welt pulsierte: das Oppidum Manching.
Jetzt wächst Gestrüpp auf dem ehemaligen Wall, mitten durchs Zentrum düsen EADS-Eurofighter über Start- und Landebahn, und Manching baut munter Wohnhäuser und Supermärkte ins Oppidum hinein. Die Forscherzunft hätte weinen können, wären ihre Vertreter nicht so erstaunt gewesen

u. v. m.

 

1 / 2007

Bruchstücke eines seltsamen Volkes

Das Bajuwarenpuzzle

 

Ihre Herkunft & ihr Name

Ein seltsames Volk - diese Bajuwaren! Niemand hatte es - so scheint es - bis ins sechste Jahrhundert hinein auf der Rechnung, als es auf einmal auftaucht: in den Beschreibungen des Jordanes. "Östlich der Schwaben leben die Bajuwaren", heißt es 551 lapidar. Und so zerbrechen bis heute Historiker und Archäologen Scherben und sich die Köpfe über diese Bajuwaren ...

Und was der Bajuwaren Name bedeutet - da gehen die Spekulationen von den Männern aus Böhmen bis hin zu den Lodenträgern. Oder trugen sie was ganz anderes? Die neue Theorie von Arno Rettner: Sie waren Lastenträger.

Ihre Hauptstadt

Herzog Garibald I. gilt als der erste Bajuwarenführer, eingesetzt von den fränkischen Merowingern um die Mitte des 6. Jahrhunderts herum. Doch wohin ist er gezogen? Vermutlich kommend aus Gallien dürfte er wohl kaum am schmucken Augsburg vorbeigezogen sein, meint Arno Rettner von der Archäologischen Staatssammlung in München. Doch, glaubt Silvia Codreanu-Windauer vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in Regensburg. Regensburg oder Augsburg? Bayerische Archäologie stellt die Argumente gegenüber.

Die bairischen Römer

Sind 488 die Römer und Romanen wirklich massenhaft über die Berge zurück nach Italien? Kann fast nicht sein, wenn man neuen Forschungen zufolge genauer in die Anfänge der Bajuwarenzeit schaut: Römerinnen und Römer allerOrten.

Außerdem zu den Bajuwaren:

Warum Bayern kein Durchgangsland ist +++ Der Bajuwarenhof in Kirchheim +++ Bajuwarische Kämme

Zwei Herzen in der Brust

Interview mit C. Sebastian Sommer

Der Leiter der Abteilung Bodendenkmalpflege im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sagt darin, warum der Bodendenkmalpfleger den Archäologen manchmal bremsen muss, und warum mit staatlichen Stellen nicht immer gut Denkmalpflegen ist ...

Am Anfang war das Grab

Wann und wie fing in Bayern die Religon an?

Roland Gschlößl hinterfrägt die frühesten Grabfunde in Bayern nach ihrer religiösen Bedeutung

Bäume drübergewachsen

Das im Wald verborgene kulturelle Archiv ...

... ist bisher gut geschützt gewesen. Doch die moderne Waldbewirtschaftung gefährdet nun auch diese Denkmäler zunehmend.

Schule & Archäologie: Is do wos drin?

In Altdorf bei Landshut dürfen Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich mitgraben

Reportage über ein vorbildliches Projekt, bei dem Unterricht nicht nur Lernen sondern Be-Greifen bedeutet.

Der Knochenmann

Peter Schröter ist der Knochenmann

Der Anthropologe der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie in München ist der Experte, wenn es darum geht, ein Skelett zu bestimmen: Geschlecht, Alter, Krankheiten? Zeit? Ein Portrait des Mannes mit den Knochen und der Pfeife.

Die Frau im Gemüse

Im Portrait: Der Verein für nichtstaatliche Archäologie in Franken ...

... und warum dort die Frauen die Scherben aus dem Gemüse holen.

Grabungen:

Mit der Nato baggern / Totenmahl in Untermeitingen / Steinzeitliches Kinderskelett in Langenreichen / Lehrgrabung auf Burg Raueneck

Museum:

Klein aber fein: das städtische Museum Kitzingen

Nach fast vierjähriger Umbauzeit hat es seit Ende März wieder geöffnet - und bietet rare Fundstücke!

u. v. m.

   
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